2.11.78.2, 2018-12-05 18:30:44

Technik auf den Punkt gebracht.

Was bedeutet MPI? Was ist eine Diversity-Antenne? Was ist der Unterschied zwischen Easy Entry und Easy Open? Das Technik-Lexikon hilft Ihnen bei der Begriffsklärung und stellt Ihnen technisches Know-how zur Verfügung. 

1-Zonen-Temperaturregelung

1-Zonen-Temperaturregelung

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

2-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

3-Zonen-Temperaturregelung

3-Zonen-Temperaturregelung

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

4MOTION

4MOTION

4MOTION ist der permanente Allradantrieb von Volkswagen. Beim permanenten Allradantrieb 4MOTION von Volkswagen wird die Motorkraft bedarfsgerecht auf alle vier Räder verteilt. Bei Serienmodellen mit längs eingebautem Motor sorgt ein Torsen-Differenzial für die Verteilung der Antriebskräfte auf Vorder- und Hinterachse. Bei Serienfahrzeugen mit quer eingebautem Motor kommt die Allradkupplung zum Einsatz.

In allen unseren Serienmodellen bietet 4MOTION hohe aktive Sicherheit, zuverlässige Traktion auf praktisch allen Untergründen und stets besten Geradeauslauf - auch bei Seitenwind. Das System ist zugeschalteten Allradantrieben aufgrund des "permanenten Sicherheitsvorteils" deutlich überlegen. Zudem lässt sich 4MOTION mit allen Fahrdynamik-Regelsystemen wie elektronischem Stabilisierungsprogramm (ESP), Antriebsschlupfregelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und elektronischer Differenzialsperre (EDS) kombinieren.

Im Polo WRC mit 4MOTION kommt ein für den Rallyeeinsatz optimiertes 4MOTION-System zum Einsatz. Der permanente Allradantrieb des Polo WRC mit starrem Durchtrieb zwischen Vorder- und Hinterachse wird mit Lamellensperrdifferenzialen an Vorder- und Hinterachse kombiniert - 4MOTION: Technik für Weltmeister.

Siehe auch:
4XMOTION
Allradkupplung
aktive Sicherheit
elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP)

4MOTION Terrain Tech

4MOTION Terrain Tech

"4MOTION Terrain Tech" ist der elektronisch gesteuerte und permanente Allradantrieb des Touareg. Der permanente Allradantrieb ist die Basis für seine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit im Gelände.

Der Touareg verfügt über ein sperrbares Zentraldifferenzial mit einer Lamellenkupplung und Reduktionsgetriebe. Im Normalbetrieb erfolgt eine schlupfabhängige und stufenlose Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse. Zusätzlich lässt sich das Zentraldifferenzial sperren, so dass es dann zu einer festen Antriebsverteilung kommt. Die Getriebereduktionsstufe (2,69:1) für den schweren Geländeeinsatz ist über den Fahrwerkschalter elektrisch zuschaltbar. Sie ermöglicht die maximale Antriebskraft bei geringer Geschwindigkeit. Dadurch erreicht der Touareg eine Steigfähigkeit von bis zu 100% (45°).

Auf Wunsch kann zudem ein Hinterachsdifferenzial mit Quersperre und einer Sperrwirkung von 100% geordert werden. Die Aktivierung der Differenzialsperre (100%) erfolgt auf Fahrerwunsch. Zur Traktions- und Fahrdynamikverbesserung wird die Quersperre situationsgerecht ebenfalls automatisch aktiviert.

Siehe auch:
4MOTION
Zentraldifferenzial

6-Gang-DSG-Getriebe

6-Gang-DSG-Getriebe

DSG-Getriebe bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben. Über die Doppelkupplung werden die beiden Getriebe über zwei Antriebswellen je nach Gangstufe abwechselnd mit dem Motor kraftschlüssig verbunden. Die Doppelkupplung erlaubt dabei einen automatischen Schaltvorgang ohne Zugkraftunterbrechung. Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung als eine kompakte Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch.

Das DSG mit 6 Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Das DSG mit 7 Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.
  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.
7-Gang-DSG-Getriebe

7-Gang-DSG-Getriebe

DSG-Getriebe bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben. Über die Doppelkupplung werden die beiden Getriebe über zwei Antriebswellen je nach Gangstufe abwechselnd mit dem Motor kraftschlüssig verbunden. Die Doppelkupplung erlaubt dabei einen automatischen Schaltvorgang ohne Zugkraftunterbrechung. Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung als eine kompakte Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch.

Das DSG mit 6 Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Das DSG mit 7 Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.
  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.
Abbiegelicht

Abbiegelicht

Das statische Abbiegelicht dient dazu, den Abbiegebereich auszuleuchten. Bei eingeschlagenem Lenkrad oder gesetztem Blinker wird das Licht situationsabhängig automatisch an Kreuzungen oder Einmündungen unterhalb von 40 km/h zugeschaltet. Der Fahrer sieht Passanten, die sich besonders häufig in Abbiegesituationen neben dem Fahrzeug befinden, so wesentlich schneller und das Unfallrisiko sinkt. Das Abbiegelicht kann modellabhängig in den Hauptscheinwerfern oder in den Nebelscheinwerfern eingebaut sein.

Siehe auch:
Dynamisches Kurvenlicht

Abgasnormen

Abgasnormen

Die europäischen Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen Union beziehungsweise der Bundesrepublik Deutschland, die die Grenzwerte der im Abgas enthaltenen Schadstoffe (Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und auch die Partikel bei Diesel) bestimmen. Seit dem 1. September 2014 gilt die Abgasnorm Euro 6. In anderen Regionen weltweit gelten andere Normen (z.B. BIN/LEV in den USA).

Abgasrückführung

Abgasrückführung

Abgasrückführung (AGR, englisch: Exhaust Gas Recirculation, EGR) bedeutet die kontrollierte Einleitung von Verbrennungsgasen zurück in den Brennraum. Die Abgasrückführung ist eine wirkungsvolle Methode, um bereits während der Kraftstoffverbrennung Stickoxide (NOx) zu verringern.

Bei der Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemischs nimmt die Bildung von Stickoxiden mit dem Anstieg der Verbrennungstemperatur überproportional zu. Durch die Rückführung eines Teils der Abgase in den Brennraum wird die Verbrennungstemperatur im Zylinder gesenkt und so die Bildung von Stickoxiden verringert. Über eine geregelte Zumischung von Abgas kann also das Abgasverhalten entsprechend den Lastbedingungen des Motors beeinflusst werden. Bei der AGR wird das Abgas über ein Rohrleitungssystem mit Hilfe eines elektronisch vom Motormanagement geregelten Ventils in den Ansaugkanal zurückgeführt und von dort erneut in den Brennraum angesaugt.

Abgasturbolader (ATL)

Abgasturbolader (ATL)

Abgasturbolader erhöhen durch Verdichtung der zur Verbrennung notwendigen Luft den Luftdurchsatz eines Motors. So lassen sich durch den Einsatz von Abgasturboladern im Vergleich zu Saugmotoren (bei identischem Hubraum) Leistung, Drehmoment aber auch Wirkungsgrad steigern.

Der Abgasturbolader besteht aus zwei statisch miteinander verbundenen Turbinen, von denen eine durch den heißen Abgasstrom angetrieben wird. Die andere Turbine, das sogenannte Verdichterrad, wird durch die statische Verbindung ebenfalls gedreht und verdichtet die einströmende Frischluft. Die Temperatur der verdichteten Luft wird durch einen Ladeluftkühler abgekühlt, um das Volumen zu verringern und somit mehr Luft beziehungsweise mehr Sauerstoff in den Brennraum bekommen zu können. Durch den Einsatz des Abgasturboladers wird nicht nur eine Leistungssteigerung erzielt, sondern in erster Linie Energieersparnis und Emissionsminderung.

Siehe auch:
Variable Turbinengeometrie

ABS

ABS

Das Antiblockiersystem verhindert bei einer Vollbremsung oder bei glatter Fahrbahn das Blockieren der Räder und erhält die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs.

Blockierende Räder können keine Seitenführungskräfte mehr übertragen, das Fahrzeug wird unkontrollierbar. Damit das nicht geschieht, überwacht das ABS-Steuergerät mittels Raddrehzahlsensoren die Drehzahlen aller Räder des Fahrzeuges. Droht eines zu blockieren, reduziert ein Magnetventil in der Steuereinheit des Antiblockiersystems den Bremsdruck für das entsprechende Rad, bis es wieder frei läuft. Danach wird der Druck bis zur Blockiergrenze wieder erhöht. Das Fahrzeug bleibt stabil und die Lenkbarkeit erhalten. Dieser Vorgang erfolgt in allen Modellen von Volkswagen mehrmals pro Sekunde. Der Fahrer spürt den Einsatz des Antiblockiersystems an einem leichten Pulsieren des Bremspedals. Im Regelbereich des Antiblockiersystems kann das Fahrzeug trotz maximaler Verzögerung problemlos gelenkt werden. ABS hilft so Hindernissen auszuweichen und eine Kollision zu verhindern.

Auf bestimmten Untergründen wie z.B. Schotter oder auf festem Untergrund liegendem Schnee kann ABS dazu führen, dass sich der Bremsweg verlängert.

Siehe auch:
ABS Plus

ABS Plus

ABS Plus

Das Offroad-ABS ist ein besonderes Programm des ABS-Steuergeräts, welches erst im extremen Geländeeinsatz (u. a. Geschwindigkeit kleiner 5 km/h und gesperrtes Mitten-Differenzial) automatisch aktiviert wird.

Beim Offroad-ABS können die Räder kurz blockieren, bevor das System den Bremsdruck verringert. Dadurch bildet sich ein kleiner Keil an Bodenmaterial (beispielsweise Schotter oder Sand) vor dem Rad, der die Bremswirkung erhöht. Das Fahrzeug bleibt dabei immer noch lenkbar bei deutlich verkürztem Bremsweg.

Siehe auch:
ABS
4MOTION Terrain Tech

Abstandsradar

Abstandsradar

Der Abstandsradar ist Teil der automatischen Distanzregelung ACC.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“
Fahrerassistenzsysteme

ACC

ACC

Die „automatische Distanzregelung ACC“ misst per Abstandssensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen.

Der Fahrer stellt dazu den gewünschten zeitlichen Folgeabstand und die Geschwindigkeit ein. Bei Folgefahrt werden Soll- und Istabstand optional vergleichend in der Multifunktionsanzeige dargestellt.

Ein Sensor überwacht laufend den Bereich vor dem Fahrzeug. Mit dem Fahrpedal kann der Fahrer die ACC-Regelung unterbrechen und stärker beschleunigen. Das Betätigen des Bremspedals führt zum sofortigen Deaktivieren der ACC-Funktion. Alle Meldungen des Systems erfolgen in der zentralen Multifunktions-Anzeige.

In Verbindung mit einem DSG-Getriebe bremst „ACC“ das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab. Situationsabhängig fährt ACC danach innerhalb einer definierten Zeit selbstständig wieder an.

„ACC“ kann ausstattungsabhängig bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h oder km/h 210 km/h aktiviert werden (Touareg bis zu 250 km/h).

Siehe auch:
Fahrerassistenzsysteme
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“

Active Info Display

Active Info Display

Das Active Info Display liefert Daten und Informationen rund ums Fahrzeug direkt ins Cockpit. Der hochauflösende 31,2 cm (12 Zoll) große Screen ersetzt den herkömmlichen Tachometer und ermöglicht es fünf verschiedene Ansichten ideal an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

So rücken beispielsweise im Navigationsmodus Tachometer und Drehzahlmesser an den Rand, um der Landkarte mehr Raum zu geben. Wenn gewünscht, können Informationen wie Fahr-, Navigations- und Assistenzfunktionen jedoch auch in die Grafikflächen des Tachometers und Drehzahlmessers integriert werden. Darüber hinaus ist das Active Info Display auch mit anderen Assistenzsystemen im Fahrzeug vernetzt. So können die in der Mittelkonsole dargestellten Daten des Infotainment-Systems wie Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover auch direkt in das Sichtfeld des Fahrers übertragen werden.

Adaptive Fahrwerksregelung (DCC)

Adaptive Fahrwerksregelung (DCC)

Mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC kann das Fahrwerk normal, sportlich oder komfortabel ausgerichtet werden. Die elektrisch verstellbare Dämpfung passt sich dabei automatisch an. DCC reagiert permanent auf unterschiedliche Fahrsituationen.

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC sorgt für eine wesentliche Verbesserung der Fahreigenschaften. Der Fahrer ist nicht mehr auf eine bestimmte Fahrwerksauslegung festgelegt, sondern kann sein Fahrzeug individuell anpassen. Die Auswahl erfolgt bequem über Knopfdruck in der Mittelkonsole.

AdBlue®

AdBlue®

Der SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) wandelt die Abgaskomponente Stickoxid (NOx) ohne Bildung von unerwünschten Nebenprodukten selektiv zu Stickstoff und Wasser um. Die Umwandlung erfolgt dabei unter Verwendung einer synthetisch hergestellten, 32,5 prozentigen Harnstofflösung, z. B. AdBlue® (ISO 22241-1 / AUS 32), das in einem Zusatztank mitgeführt wird. Je nach Fahrzeug muss der Kunde auch zwischen den Serviceintervallen den Betriebsstoff AdBlue® selbstständig oder durch die Vertragswerkstatt nachfüllen. Die Dosierung richtet sich nach dem Abgasmassenstrom; das Motormanagement in Verbindung mit einem NOx-Sensor hinter dem SCR-Kat sorgt für die exakte Dosierung. Die NOx-Abgasnachbehandlung SCR gehört zu den effizienten und umweltverträglichen Technologien, die Volkswagen unter der Dachmarke BlueMotion®Technologies bündelt.

Siehe auch:
AdBlue® Technology Video
BlueMotion®Technologies
NOx Abgasnachbehandlung

Aerodynamik

Aerodynamik

Ein wichtiger Aspekt bei der Konzeption einer Karosserie ist die Aerodynamik, die Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch, die Höchstgeschwindigkeit und die Geräuschentwicklung hat. Die aerodynamischen Eigenschaften fasst der im Windkanal ermittelte Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert) zusammen. Auf den cw-Wert nehmen verschiedene Größen Einfluss u.a. die Karosserieform (Limousine, Kombi oder Schrägheck). Auch die Gestaltung des Unterbodens wirkt sich aus. Der Luftwiderstand entsteht durch die Verdrängung der das Fahrzeug umgebenden Luft und durch deren Reibung an der Fahrzeugoberfläche.

Die Formel für die Berechnung des Luftwiderstands lautet:

Luftwiderstand = Fahrzeuggeschwindigkeit zum Quadrat x Stirnfläche x cw-Wert x ½ Luftdichte.

Die für Volkswagen typische günstige Karosseriegestaltung sowie geringe Spalt- und Fugenmaße reduzieren Verwirbelungen und begünstigen einen niedrigen Luftwiderstand und somit günstige Verbrauchswerte und niedrigere CO2-Emissionen. Wichtigster Einflussfaktor ist jedoch die Fahrzeuggeschwindigkeit, da sich bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit der Luftwiderstand vervierfacht.

Siehe auch:
Cw-Wert

Airbag

Airbag

Airbags reduzieren in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt das Risiko schwerer Kopf- und Brustkorbverletzungen bei Kollisionen mit entsprechender Unfallschwere. Wird von den Crash-Sensoren ein dem Auslösewert entsprechender Aufprall registriert, zündet das Airbagsteuergerät den Gasgenerator. Er füllt den Airbag innerhalb von 35 bis 45 Millisekunden. Die aktivierten Airbags fangen Kopf sowie Oberkörper ab und verteilen die Belastungen auf eine möglichst große Fläche. Bereits nach 120 Millisekunden ist das Gas entwichen und der Luftsack ist in sich zusammengefallen. Optimaler Schutz ist nur dann gegeben, wenn die Insassen richtig angeschnallt sind, denn die Airbags bilden zusammen mit den Gurtstraffern ein abgestimmtes Sicherheitssystem. Neben den Front-Airbags werden auch noch Seiten-Airbags, Knieairbags sowie ein Kopfairbagsystem angeboten.

Siehe auch:
Crashsensoren
Crashtest

Airbag-Steuergerät

Airbag-Steuergerät

Das Airbag-Steuergerät erkennt und bewertet einen Crash und aktiviert entsprechend der Unfallart und -schwere die jeweiligen Rückhaltesysteme. Seine Informationen erhält das Steuergerät über bis zu sechs externe Beschleunigungssensoren (Crash-Sensoren). Das Airbag-Steuergerät ist mit Beschleunigungssensoren für die Fahrzeuglängs-, -quer- und -hochachse ausgerüstet. Darüber hinaus verfügt das Steuergerät über einen Drehratensensor, der die Drehung des Fahrzeugs um seine Längsachse registriert. Die Sensoren im Steuergerät dienen dazu, die Signale der anderen Sensoren zu bewerten und abzugleichen. Dies ermöglicht dem Steuergerät, die Richtung des Unfalls und die Schwere einzuschätzen und für die Auslösung der entsprechenden Rückhaltesysteme zu sorgen. Über die Crash-Signalausgänge ist das Steuergerät mit weiteren CAN-Datenbussystemen verbunden, um nach einem Unfall Orientierung und Bergung der Insassen zu erleichtern.

Die umfangreiche Forschung und stetige Weiterentwicklung bei Volkswagen haben die Steuerung der Rückhaltesysteme so weit verfeinert, dass sie eine optimale Schutzwirkung bei den unterschiedlichsten Crash-Arten bieten. Die in Abhängigkeit von der Unfallschwere zweistufige Auslösung der Front-Airbags ermöglicht eine weitere Absenkung des Verletzungsrisikos für Fahrer und Beifahrer. Das System unterscheidet einen Crash und seine Stärke von starken Erschütterungen, die beispielsweise durch einen Steinschlag oder ein tiefes Schlagloch auftreten können. Damit ist sichergestellt, dass kein Rückhaltesystem ohne Crash ausgelöst wird.

 

Air Curtains

Air Curtains

Der Begriff „Air Curtain“ bedeutet „Luftvorhang“ und bezeichnet in sich verengende Lufteinlässe im Stoßfänger der Fahrzeugfront des Golf GTI Clubsport.

Die unterhalb der Scheinwerfer angeordneten Lufteinlässe sorgen dafür, dass die Luft durch den Stoßfänger geführt wird und erst hinter den Radhäusern wieder austritt. Die Räder werden nicht berührt.

Auf diese Weise wird gleichzeitig die Aerodynamik verbessert und der Anpressdruck des Vorderwagens erhöht.

Aktive Rückstellung

Aktive Rückstellung

Die aktive Rückstellung ist eine Komfort- und Sicherheitsfunktion der elektromechanischen Servolenkung von Volkswagen. Das Mittengefühl und das sich aufbauende Lenkmoment bei kleinsten Lenkwinkeln vermitteln eine bisher nicht da gewesene Präzision. Die aktive Rückstellung verbessert den Lenkkomfort und das Sicherheitsgefühl, da weniger Lenkkorrekturen vorgenommen werden müssen.

Aktive Sicherheit

Aktive Sicherheit

Unter die aktive Sicherheit fallen alle Systeme, die aktiv in das Fahrgeschehen eingreifen und so helfen kritische Situationen zu entschärfen und Unfälle zu vermeiden. Zentrale Bedeutung haben hierbei die Fahrerassistenzsysteme wie z.B. das ESP, der Bremsassistent und der Front- und Side Assist.

Die wichtigsten Aspekte der aktiven Sicherheit sind:

  • Fahrstabilität: Sie ist das Ergebnis der Fahrwerksauslegung hinsichtlich Antriebskonzept, Federung und Kurvenstabilität. Dazu kommen Lenkpräzision, Bremsleistung und Bremsstabilität.
  • Konditionssicherheit: Sie beschreibt die Belastung der Insassen durch Schwingungen des Fahrzeugs, Geräusche von Fahrwerk und Motor sowie klimatische Einflüsse.
  • Wahrnehmungssicherheit: Sie wird verbessert durch eine entsprechend gute Auslegung der Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug sowie durch Sichtverhältnisse (Rundumsicht, gute Sicht nach hinten mit möglichst kleinem toten Winkel).
  • Bedienungssicherheit: Sie wird erreicht durch gute Ergonomie und die logisch richtige Anordnung aller Bedienungshebel und Schalter z. B. für Beleuchtung, Scheibenwischer, Klimatisierung oder Infotainment. Die Elemente müssen vom Fahrerplatz aus gut und möglichst optimal zu erreichen sein.

Die Kombination der aktiven und passiven Sicherheitseinrichtungen sorgt für einen optimalen Schutz aller Fahrzeuginsassen.

Aktives Zylindermanagement ACT

Aktives Zylindermanagement ACT

Ein schonender Umgang mit Ressourcen: Diesen von Volkswagen gelebten Anspruch verdeutlicht besonders die Einführung des Aktiven Zylindermanagements (ACT). Bei Fahrten im Drehzahlbereich zwischen 1.400 und 4.000 U/min und bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h können unabhängig vom gewählten Gang zwei der vier Zylinder – vollkommen unmerklich – deaktiviert werden. Das optimiert den Wirkungsgrad des Motors. Die Multifunktionsanzeige informiert Sie darüber, in welchen Modus der Motor sich gerade befindet.

Bei Fahrzeugen mit Aktiven Zylindermanagement (ACT) kann der Kraftstoffverbrauch im kombinierten Fahrzyklus um bis zu 0,5 l/100 km und der CO2-Ausstoß um 10 g/km gesenkt werden. Je nach Fahrsituation kann die Ersparnis sogar bis zu 1 l/100 km betragen.

Alarmanlage

Alarmanlage

Die Diebstahlwarnanlage mit elektronischer Wegfahrsperre bietet optimalen Schutz vor Fahrzeugdiebstahl. Akustische und optische Warnsignale ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich und schrecken Diebe ab. Bei unbefugtem Öffnen löst sie durch Kontakte an Türen und Hauben bzw. über Ultraschall-Bewegungsmeldungen einen akustischen Alarm aus. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen.

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Back-up-Horn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab. Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben Alarm. Die Diebstahlwarnanlage warnt zunächst durch einen 30-sekündigen Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Die Diebstahlwarnanlage „Plus“ bietet zusätzlich eine Innenraumüberwachung und einen Abschleppschutz vor gewaltsamem Abschleppen.

Allradantrieb

Allradantrieb

4MOTION ist der permanente Allradantrieb von Volkswagen. Beim permanenten Allradantrieb 4MOTION von Volkswagen wird die Motorkraft bedarfsgerecht auf alle vier Räder verteilt.

Bei Modellen mit längs eingebautem Motor sorgt ein Torsen-Differenzial für die Verteilung der Antriebskräfte auf Vorder- und Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit quer eingebautem Motor kommt die Allradkupplung zum Einsatz.

4MOTION bietet hohe aktive Sicherheit, zuverlässige Traktion auf praktisch allen Untergründen und stets besten Geradeauslauf - auch bei Seitenwind. Das System ist zugeschalteten Allradantrieben aufgrund des "permanenten Sicherheitsvorteils" deutlich überlegen. Zudem lässt sich 4MOTION mit allen Fahrdynamik-Regelsystemen wie elektronischem Stabilisierungsprogramm (ESP), Antriebsschlupfregelung (ASR), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) und elektronischer Differenzialsperre (EDS) kombinieren.

Siehe auch:
Allradkupplung
aktive Sicherheit
elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP)

Allradkupplung

Allradkupplung

Die Allradkupplung ist eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Sie ermöglicht beim permanenten Allradantrieb 4MOTION die variable Verteilung der Antriebskraft zwischen der Vorder- und Hinterachse. Ihre stufenlose Verstellung wird von einem Steuergerät geregelt, das den jeweiligen Schlupf, die fahrdynamischen Zustände und Antriebsmomente berücksichtigt.

Die Regelung der Allradkupplung ist fest in das Elektronische Stabilisierungsprogramm ESP integriert und trägt damit zur Fahrzeugsicherheit bei.

Siehe auch:
4MOTION
ESP

Ambientebeleuchtung

Ambientebeleuchtung

Die Ambientebeleuchtung leuchtet den Innenraum nach Wunsch individuell aus. So schaffen illuminierte Einstiegs- sowie Dekorleisten, Leselampen vorn und hinten oder die Beleuchtung des Fußraums eine besondere und individuelle Atmosphäre.

Ob gemütlich oder hell leuchtend – die Lichteinstellungen lassen sich ganz einfach über das Zentraldisplay steuern. Die Innenraumleuchten sind alle mit fortschrittlicher LED-Technik ausgestattet.

Anhängerkupplung, schwenkbar

Anhängerkupplung, schwenkbar

Die schwenkbare Anhängerkupplung ist fahrzeugabhängig elektrisch oder manuell ausschwenkbar. Sie wird über einen Schalter oder Griff im Fahrzeuginnenraum entriegelt. Der Einschwenkvorgang muss nach der Entriegelung immer manuell vorgenommen werden. Im eingeklappten Zustand verschwindet die Anhängerkupplung vollständig unter dem Fahrzeug.

Antiblockiersystem (ABS)

Antiblockiersystem (ABS)

Das Antiblockiersystem verhindert bei einer Vollbremsung oder bei glatter Fahrbahn das Blockieren der Räder und erhält die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs.

Blockierende Räder können keine Seitenführungskräfte mehr übertragen, das Fahrzeug wird unkontrollierbar. Damit das nicht geschieht, überwacht das ABS-Steuergerät mittels Raddrehzahlsensoren die Drehzahlen aller Räder des Fahrzeuges. Droht eines zu blockieren, reduziert ein Magnetventil in der Steuereinheit des Antiblockiersystems den Bremsdruck für das entsprechende Rad, bis es wieder frei läuft. Danach wird der Druck bis zur Blockiergrenze wieder erhöht. Das Fahrzeug bleibt stabil und die Lenkbarkeit erhalten.

Dieser Vorgang erfolgt in allen Modellen von Volkswagen mehrmals pro Sekunde. Der Fahrer spürt den Einsatz des Antiblockiersystems an einem leichten Pulsieren des Bremspedals. Im Regelbereich des Antiblockiersystems kann das Fahrzeug trotz maximaler Verzögerung problemlos gelenkt werden. ABS hilft so Hindernissen auszuweichen und eine Kollision zu verhindern.

Auf bestimmten Untergründen wie z.B. Schotter oder auf festem Untergrund liegendem Schnee kann ABS dazu führen, dass sich der Bremsweg verlängert.

Siehe auch:
ABS Plus

Batterie-Energiemanagement

Batterie-Energiemanagement

Das Batterie-Energiemanagement sorgt selbstständig dafür, dass in Abhängigkeit vom Batterieladezustand und der Temperatur stets genügend Energie für einen Motorstart zur Verfügung steht. Dies gilt auch dann, wenn das Fahrzeug einmal für einen längeren Zeitraum abgestellt ist.

Moderne Fahrzeuge entnehmen ihren Batterien selbst im Ruhezustand Energie: Verkehrsfunkspeicher, aber auch Diebstahlwarnanlage oder der Empfänger für die Funkfernbedienung verbrauchen konstant eine geringe Menge Strom. Wenn ein kritischer Ladezustand der Batterie droht, reduziert das Energiemanagement im Ruhezustand den Verbrauch durch stufenweises Abschalten der Verbraucher. Während der Fahrt kontrolliert das dynamische Energiemanagement laufend die Batteriespannung und Ladeaktivität. Bei Bedarf erhöht das System die Leerlaufdrehzahl geringfügig, um die Leistung des Ladegenerators zu erhöhen. In extremen Fällen werden kurzzeitig besonders verbrauchsintensive Komponenten wie etwa die Sitz- oder Heckscheibenheizung deaktiviert. Der Komfort leidet darunter nicht - im gewöhnlichen Fahrbetrieb erfolgt dieser Stopp so, dass der Fahrer ihn nicht bemerkt.

Siehe auch:
Rekuperation

Benzindirekteinspritzung

Benzindirekteinspritzung

Bei der Benzindirekteinspritzung wird der Kraftstoff mit einem maximalen Druck von über 100 bar direkt in den Brennraum eingespritzt. Gegenüber der konventionellen Einspritzung in das Saugrohr ist dieses Verfahren wesentlich präziser und unabhängig von den Öffnungszeiten der Ventile.

Eine besondere Brennraumgeometrie sorgt für eine optimale Verwirbelung des Kraftstoff-Luft-Gemischs. Die Volkswagen Motoren mit Benzindirekteinspritzung zeichnen sich durch ihren hohen Wirkungsgrad aus. Die Kraftstoffeinsparung gegenüber Motoren mit gleicher Leistung und konventioneller Einspritztechnik kann bei angepasster Fahrweise bis zu 15 Prozent betragen. Die Benzindirekteinspritzung ist die Grundlage für die innovative TSI-Technologie.

Siehe auch:
TSI

Bergabfahrassistent

Bergabfahrassistent

Mit dem Bergabfahrassistenten sorgt das Motormanagement bei Geländefahrten für sicheres und kontrolliertes Bergabfahren durch Abregelung der Motordrehzahl und gegebenenfalls mit Bremseneingriff. Mit dem Bergabfahrassistent lassen sich extreme Gefälle einfach und sicher bewältigen. Ohne Zutun des Fahrers wird die Fahrzeuggeschwindigkeit konstant auf Schrittgeschwindigkeit gehalten und der Fahrer entlastet.

Siehe auch:
Berganfahrassistent

Berganfahrassistent

Berganfahrassistent

Der Berganfahrassistent regelt an Steigungen das Anfahrmoment und verhindert durch Bremseingriff zusammen mit dem hydraulischen Komfortbremsassistenten und der Getriebesteuerung das Zurückrollen des Fahrzeugs. Er bietet dadurch dem Fahrer beim Anfahren am Berg ein einfaches und komfortables Fahrzeughandling. Ein Zurückrollen des Fahrzeugs oder gar das Abwürgen des Motors werden wirksam verhindert.

Siehe auch:
Bergabfahrassistent

Biturbo

Biturbo

Der Zusatz "Biturbo" weist darauf hin, dass in einem Motor zwei Abgasturbolader eingebaut sind. Der Fahrer profitiert von gesteigertem Drehmoment im unteren Bereich, mehr Leistung im oberen Bereich und einem besseren Ansprechverhalten des Motors.

Siehe auch:
Abgasturbolader

Bivalenter Antrieb

Bivalenter Antrieb

Bivalente Erdgas-Modelle besitzen zusätzlich zu den Erdgastanks auch einen vollwertigen Benzintank. Dadurch wird eine größere Gesamtreichweite ermöglicht, die Fahrten in Regionen mit geringer Erdgas-Tankstellendichte erlaubt.

Bei Außentemperaturen unter minus zehn Grad und unmittelbar nach einem CNG-Tankvorgang ist ein Start mit Benzin notwendig. Die Umschaltung in den Gasbetrieb erfolgt nach kurzer Zeit, sobald die Randbedingungen für den störungsfreien Erdgasbetrieb erfüllt sind.

Siehe auch:
Quasi-monovalenter Antrieb

 

Bi-Xenon-Scheinwerfer

Bi-Xenon-Scheinwerfer

Der Bi-Xenon-Scheinwerfer ("Bi" = Zwei) ist eine Weiterentwicklung des Xenon-Scheinwerfers. Mit einem Scheinwerfer können sowohl Abblend- als auch Fernlicht erzeugt werden. Eine bewegliche Blende (Shutter) schirmt beim Abblendlicht einen Teil des Lichtstrahls ab. Wird die Lichthupe, beziehungsweise das Fernlicht betätigt, wird die Blende aus dem Lichtstrahl bewegt und gibt die zusätzliche Leuchtkraft frei.

Blind Spot Sensor

Blind Spot Sensor

Radarsensoren im Heck beobachten den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug. So können Fahrzeuge in einem Bereich von 20 Metern innerhalb der Systemgrenzen erkannt werden.

Der „Blind Spot“–Sensor funktioniert schon ab 15 km/h und kann mittels einer Anzeige-LED im Außenspiegel den Fahrer über ein anderes Fahrzeug oder Objekt im Warnbereich informieren. Das System weist den Fahrer durch ein konstantes Leuchten im jeweiligen Außenspiegel auf die potentielle Gefahr hin. Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker, fängt die jeweilige LED-Leuchte mit erhöhter Helligkeit an zu blinken und macht auf die Gefahr aufmerksam.

Der „Blind Spot“-Sensor wird in Kombination mit dem Ausparkassistenten angeboten.

Siehe auch:
Ausparkassistent
Side Assist

 

BlueMotion

BlueMotion

Fahrzeuge mit dem BlueMotion-Label sind die jeweils sparsamsten Volkswagen-Modelle ihrer Klasse und überzeugen mit niedrigsten Verbrauchswerten. BlueMotion ist das intelligente Zusammenspiel von Motor, Motormanagement, Getriebe, Aerodynamik und Reifen – die Kombination von effizienter Antriebtechnik, technischen Highlights und gezielten Aerodynamikmaßnahmen. Im Einzelnen wird die Verbrauchseinsparung erzielt durch ein/eine:

  • angepasstes Motormanagement mit modifizierter Software
  • abgesenkte Leerlaufdrehzahl
  • längere Übersetzung der oberen Getriebestufen
  • Schaltempfehlung für die Wahl des effizientesten Ganges
  • optimierte Aerodynamik für einen geringeren Luftwiderstand
  • (Teileverkleidung im Unterbodenbereich, Kühlergrill teilweise oder komplett geschlossen (fahrzeugabhängig))
  • rollwiderstandsoptimierte Reifen
  • Tieferlegung der Karosserie
  • Rekuperation

und ein Start-Stopp-System.

Mehr Informationen zu BlueMotionTechnologies

Siehe auch:
Aerodynamik
Motormanagement

BlueMotionTechnology

BlueMotionTechnology

BlueMotion Technology steht für Fahrzeugkonzepte, die Dynamik und Komfort mit Wirtschaftlichkeit verbinden.

Die gebündelten BlueMotion Technology-Maßnahmen ermöglichen ein sparsameres Fahren und geringere Emissionen. Im Einzelnen wird die Verbrauchseinsparung erzielt durch ein/eine:

  • angepasstes Motormanagement mit modifizierter Software
  • abgesenkte Leerlaufdrehzahl
  • längere Übersetzung der oberen Getriebestufen
  • Schaltempfehlung für die Wahl des effizientesten Ganges
  • optimierte Aerodynamik für einen geringeren Luftwiderstand
  • (Teileverkleidung im Unterbodenbereich, Kühlergrill teilweise oder komplett geschlossen (fahrzeugabhängig))
  • rollwiderstandsoptimierte Reifen
  • Start-Stopp-System (Fahrzeugabhängig)
  • Bremsenergierückgewinnung (Fahrzeugabhängig)

Mehr Informationen zu Modellen mit BlueMotionTechnology

Siehe auch:
Aerodynamik
Motormanagement

Car-Net App-Connect

Car-Net App-Connect

Car-Net App-Connect ermöglicht es, das Smartphone bequem mit dem Radiosystem Composition Media oder den Navigationssystemen Discover Media und Discover Pro zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich ausgewählte Apps von dem Mobiltelefon mithilfe des Touchscreens bedienen.

Car-Net App-Connect integriert gleich drei Schnittstellen zur Anbindung von Smartphones: MirrorLink™, Android Auto™ von Google und Apple CarPlay™. Damit sind alle aktuellen Smartphones ab „Android 5.0“ und „Apple iOS 8.1“ kompatibel.

Car-Net Cam-Connect

Car-Net Cam-Connect

Car-Net Cam-Connect ist eine App mit der man sich während der Fahrt auf dem Display des Infotainment-Systems ein Standbild aus dem Fond anzeigen lassen kann. Bei Schrittgeschwindigkeit sowie im Stand zeigt die App sogar ein Video.

Voraussetzung dafür ist die Integration einer GoPro®-Kamera.

Car-Net Security & Service

Car-Net Security & Service

Car-Net Security & Service bietet mobilen Zugriff auf relevante Fahrzeugdaten und -funktionen und stellt diese ebenfalls auf einem Webportal zur Verfügung.

Mit dem Notruf-Service wird im Fall der Fälle automatisch oder per Knopfdruck eine Verbindung zur Volkswagen Notrufzentrale aufgebaut und dank Positions- und Fahrzeugdatenweiterleitung sofort die nötige Hilfe geschickt. Auf diesem Weg ist es außerdem möglich, je nach Situation, relevante Informationen wie zum Beispiel Fahrzeugdaten oder Anzahl der Personen im Auto weiterzugeben. Über eine Sprachverbindung kann der Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und unterstützt werden.

City-Notbremsfunktion

City-Notbremsfunktion

Die City-Notbremsfunktion unterstützt bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein vom Sensor erkanntes Hindernis, bremst das System im Rahmen der Systemgrenzen automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden.

Siehe auch:
Front Assist

Climatronic

Climatronic

Die Climatronic regelt die Innenraumtemperatur gemäß der vorgewählten Wunschtemperatur mit automatischer Anpassung der Gebläsedrehzahl und Betätigung der Luftverteilungsklappen. So gewährleistet sie bei allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen ein angenehmes Klima mit möglichst zugfreier Durchströmung der Luft im Fahrgastraum. Die elektronische Steuerung der Climatronic erfasst alle wichtigen Einfluss- und Störgrößen wie z. B. Sonnenstand, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur und führt entsprechend mehr oder weniger kühle Luft zu.

Durch die Einbindung des Steuergerätes in den CAN-Datenbus, stehen darüber hinaus weitere Komfortmerkmale zur Verfügung: Der automatische Umluftbetrieb bei Aktivierung der Scheibenreinigung oder Einlegen des Rückwärtsgangs bewahrt die Insassen vor Geruchsbelästigungen. Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Gebläsedrehzahl mit automatischer Anpassung der Ausströmtemperatur verringert das Geräuschniveau bei langsamer Fahrt.

Des Weiteren aktiviert die Climatronic per einfachen Knopfdruck auch die Defrostfunktion bei beschlagenen oder vereisten Scheiben. Dabei wird bei hoher Gebläseleistung der gesamte Luftstrom an die Innenseite der Scheibe gelenkt. Liegt die Außentemperatur über 2,5 °C, schaltet sich die Kälteanlage zum Trocknen der Luft mit ein.

Die Climatronic von Volkswagen sorgt auf diese Weise für ein höheres Wohlbefinden der Insassen, mehr Komfort und Sicherheit. Durch die angenehme Temperierung bleibt die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers als Voraussetzung für sicheres Fahren erhalten.

Fahrzeugabhängig kommen verschiedene Ausstattungen zum Einsatz:

1-Zonen-Temperaturregelung

2-Zonen-Temperaturregelung
Teilt den Fahrgastraum in zwei Klimazonen. Fahrer und Beifahrer können ihre Temperatur unabhängig voneinander wählen.

3-Zonen-Temperaturregelung
Fahrer, Beifahrer und Passagiere im hinteren Fahrgastraum können ihre Temperatur unabhängig voneinander einstellen.

Siehe auch:
Klimaanlage

CNG (Compressed Natural Gas)

CNG (Compressed Natural Gas)

Der unter der Bezeichnung CNG (Compressed Natural Gas) verfügbare Kraftstoff basiert auf Erdgas. Es wird in zwei Qualitäten in Deutschland angeboten:

  • H-Gas: High calorific gas = höherer Energiegehalt
  • L-Gas: Low calorific gas = niedriger Energiegehalt

Aufgrund des höheren Heizwerts von H-Gas können so größere Reichweiten ermöglicht werden als mit der gleichen Menge L-Gas. 

Bis 2029 wird der Großteil der „L-Gas Gebiete“, die sich vorwiegend im Norden und Westen Deutschlands befinden, auch auf H-Gas umgestellt.

Unterschied zwischen Erdgas (CNG) und Autogas (LPG)

Erdgas besteht überwiegend aus Methan, ist ein Naturgas und die kohlenstoffärmste Kohlenwasserstoffverbindung. Es ist leichter als Luft, entweicht nach oben und verflüchtigt sich entsprechend. In Deutschland dürfen daher Fahrzeuge mit Erdgasantrieb grundsätzlich laut Garagenverordnung der jeweiligen Bundesländer in jede Tiefgarage fahren.

Der Energiegehalt von 1kg Erdgas (H-Gas: 14 kWh/kg) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin bzw. 1,3 Liter Diesel. Erdgas hat fast den doppelten Heizwert von Flüssiggas (7 kWh/l).

Im Unterschied zu Erdgas (CNG) ist Autogas (LPG) ein Nebenprodukt der Erdöl- und Erdgasförderung und ist schwerer als Luft. Es besteht daher die Gefahr, dass sich das Gas am Boden oder in Mulden sammelt. Das Parken in Tiefgaragen mit Flüssiggasfahrzeugen ist aus diesem Grund oftmals nicht gestattet.

Siehe auch:
CNG-Fahrzeuge
Funktionsweise von CNG-Fahrzeugen
CNG tanken

CNG-Fahrzeuge

CNG-Fahrzeuge

Unter der Bezeichnung TGI (und eco up!) bietet Volkswagen Fahrzeuge mit Erdgasantrieb an.

Alle Motoren sind auf den Betrieb mit Erdgas optimiert. Das senkt den Verbrauch und wirkt sich positiv auf die Emissionen aus. Die Erdgastanks sind platzsparend als Unterflurlösungen integriert und schränken die Variabilität sowie das Innenraum- bzw. Ladevolumen nur geringfügig ein.

Siehe auch:
CNG (Compressed Natural Gas)
CNG-Fahrzeuge von Volkswagen

Coming home-Funktion

Coming home-Funktion

Beim Verlassen des Fahrzeuges werden das Abblendlicht, die Umfeldleuchten in den Außenspiegelgehäusen, das Schlusslicht der Heckleuchten und die Kennzeichenbeleuchtung verzögert ausgeschaltet (coming home) bzw. eingeschaltet, wenn der Fahrer mit der Funkfernbedienung die Verriegelung der Türen öffnet (leaving home). So kann die Fahrzeugaußenbeleuchtung genutzt werden, um bei Dunkelheit den Weg zur Haustür bzw. den Weg zum Fahrzeug zu beleuchten.

Siehe auch:
Leaving home-Funktion
Funkfernbedienung

Common-Rail-System

Common-Rail-System

Mit dem Begriff "Common Rail" wird eine bestimmte Bauart der Kraftstoffdirekteinspritzung bei Dieselmotoren bezeichnet. Dabei sind die Druckerzeugung und die Kraftstoffeinspritzung voneinander getrennt. Eine separate, an beliebiger Stelle am Motor einbaubare Pumpe erzeugt kontinuierlich Druck. Dieser wird in einer Verteilerleiste gespeichert. Über Leitungen sind die Einspritzdüsen aller Zylinder parallel mit der Verteilerleiste, der so genannten Common Rail (engl.: "gemeinsame Leitung"), verbunden. Ein konstanter Druck steht ununterbrochen an den Einspritzdüsen aller Zylinder zur Verfügung. Einspritzmenge und -zeitpunkt werden über Magnetventile an den einzelnen Einspritzdüsen gesteuert.

Crashsensoren

Crashsensoren

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Die Crash-Sensoren müssen einen Aufprall erkennen und in entsprechende Signale umwandeln. Dafür stehen lediglich wenige Millisekunden zur Verfügung. Herzstück dieses Systems ist das Airbag-Steuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und abhängig von Crashart und -schwere die Airbags und Gurtstraffer zündet. In dem zentral im Fahrzeug befestigten Steuergerät befinden sich Sensoren, die den Verlauf und die Schwere eines Frontal- oder Seitenaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt ermitteln. Zusätzlich werden im Fahrzeug häufig zusätzliche, externe Crashsensoren angeordnet, die bei der Crasherkennung unterstützen.

Das Messprinzip der Crashsensoren nutzt meistens den Effekt der Massenträgheit. Wird ein Fahrzeug durch den Aufprall abrupt gestoppt, bewegen sich alle Körper oder Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, mit der Aufprallgeschwindigkeit weiter. Die Sensoren verfügen über eine Struktur, die es ermöglicht, die Beschleunigung zu messen und als nutzbare Daten an das Steuergerät weiterzuleiten.

In vielen Volkswagen kommen zur Sensierung eines Seiten-Crashs besonders schnell reagierende Drucksensoren in den vorderen Türen zum Einsatz. Bei einem Seitenaufprall wird das Türaußenblech eingedrückt und in der Tür entsteht ein Überdruck. Überschreitet die Luftdruckänderung ein bestimmtes Maß, so gibt der Sensor ein entsprechendes Signal an das Airbagsteuergerät weiter. Zusätzlich werden Beschleunigungssensoren im Bereich der C-Säule eingesetzt, um auch Seitenkollisionen rechtzeitig erkennen zu können.

Siehe auch:
Crashtest
Airbag-Steuergerät
Airbags
Gurtstraffer

Crashtests

Crashtests

Crashtests dienen in der Neufahrzeugentwicklung der Ermittlung eines optimierten Insassenschutzes. Dabei werden für spätere Serienfahrzeuge bereits frühzeitig entsprechende Vorserienautos hinsichtlich der unterschiedlichen Unfallarten überprüft.

Vor dem realen Versuch steht jedoch die Simulation im Computer, also der virtuelle Crash. Daraus resultieren wichtige Erkenntnisse vom Zusammenwirken der Bauteile im Falle eines Falles. Abzustimmen sind:

  • Steifigkeit der Fahrgastzelle
  • Entstehende Beschleunigungsabläufe
  • Angepasste Insassenschutzsysteme

Die Ergebnisse aller Crashtests bilden die Grundlage für den kontinuierlichen Entwicklungsprozess zur weiteren Steigerung der passiven Sicherheit. Neben Ingenieuren werden auch Unfallmediziner und Unfallforscher in diesen Prozess mit einbezogen.

Siehe auch:
Passive Sicherheit
Euro NCAP

cw-Wert

cw-Wert

Der Cw-Wert ist der Luftwiderstandsbeiwert. Er wird im Windkanal ermittelt und fasst die aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeugs zusammen.

Er beschreibt als Vergleichsgröße die "Formgüte" von Körpern - unabhängig von deren Größe. Auf den Cw-Wert nehmen verschiedene Faktoren Einfluss u.a. die Karosserieform (Limousine, Kombi oder Schrägheck). Geringe Spalt- und Fugenmaße reduzieren Verwirbelungen und begünstigen einen geringen Luftwiderstandsbeiwert. Auch die Gestaltung des Unterbodens wirkt sich auf den Cw-Wert aus.

Je kleiner dieser Wert, desto strömungsgünstiger ist ein Fahrzeug gebaut. Eine genaue Aussage zur Aerodynamik kann jedoch erst dann erfolgen, wenn der Cw-Wert und die Stirnfläche des Kraftfahrzeugs (die Projektion seiner Vorderansicht auf eine Fläche) angegeben werden. Ein kleines Fahrzeug kann zwar einen schlechteren Cw-Wert als eine große Limousine haben, aufgrund seiner geringeren Stirnfläche kann jedoch sein Luftwiderstand geringer sein.

Siehe auch:
Aerodynamik

DAB

DAB

Mit dem Digital Audio Broadcasting System (DAB) empfängt das Radio- oder Radio-Navigationssystem nicht nur ein Audiosignal (Musik und Sprache), sondern gleichzeitig zusätzliche Datensignale (Informationen über Verkehr, Programm, Musik, Wetter etc.) Ist das Radio- oder Radionavigationssystem mit einem geeigneten Display ausgestattet, können dazu Graphiken, z. B. Stadtpläne oder Animationen, dargestellt werden.

Siehe auch:
Radio-Navigationssystem

Datenbus

Datenbus

Der Datenbus dient dem schnellen Austausch aller möglichen Informationen zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten etc. innerhalb des Fahrzeugs. Der Datenbus gewährleistet, dass mittels digitalen Austauschs die Informationen eines Sensors an mehrere Steuergeräte weitergegeben und hier verarbeitet werden können. Die Gefahr eines Komplettausfalls wird deutlich verringert.

Ein Beispiel für die Arbeitsweise ist zum Beispiel der Regensensor: Meldet dieser „Es regnet“, aktiviert der Datenbus Scheibenwischer, Bremsscheibenwischer, Lüftung für die Frontscheibe sowie das Licht.

Dauerfahrlicht

Dauerfahrlicht

Zusätzliches Licht reduziert bei Tageslicht das Risiko eines Unfalls.

Dauerfahrlicht:
Tagsüber eingeschaltetes Abblendlicht

Tagfahrlicht:
Separat integrierte Leuchte im Scheinwerfer

Die Funktionen schalten sich automatisch mit dem Starten des Motors ein.

DCC

DCC

Mit der adaptiven Fahrwerksregelung DCC kann das Fahrwerk normal, sportlich oder komfortabel ausgerichtet werden. Die elektrisch verstellbare Dämpfung passt sich dabei automatisch an, ebenso wie die elektromechanische Servolenkung. DCC reagiert permanent auf unterschiedliche Fahrsituationen und berücksichtigt Brems-, Lenk- und Beschleunigungsvorgänge.

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC sorgt für eine wesentliche Verbesserung der Fahreigenschaften. Der Fahrer ist nicht mehr auf eine bestimmte Fahrwerksauslegung festgelegt, sondern kann sein Fahrzeug individuell anpassen. Die Auswahl erfolgt bequem über Knopfdruck in der Mittelkonsole.

Diebstahlwarnanlage

Diebstahlwarnanlage

Die Diebstahlwarnanlage mit elektronischer Wegfahrsperre bietet optimalen Schutz vor Fahrzeugdiebstahl. Akustische und optische Warnsignale ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich und schrecken Diebe ab. Bei unbefugtem Öffnen löst sie durch Kontakte an Türen und Hauben bzw. über Ultraschall-Bewegungsmeldungen einen akustischen Alarm aus. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen.

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Back-up-Horn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab. Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben Alarm. Die Diebstahlwarnanlage warnt zunächst durch einen 30-sekündigen Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Die Diebstahlwarnanlage „Plus“ bietet zusätzlich eine Innenraumüberwachung und einen Abschleppschutz vor gewaltsamem Abschleppen.

Diebstahlwarnanlage „Plus“

Diebstahlwarnanlage „Plus“

Die Diebstahlwarnanlage mit elektronischer Wegfahrsperre bietet optimalen Schutz vor Fahrzeugdiebstahl. Akustische und optische Warnsignale ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich und schrecken Diebe ab. Bei unbefugtem Öffnen löst sie durch Kontakte an Türen und Hauben bzw. über Ultraschall-Bewegungsmeldungen einen akustischen Alarm aus. Das Ultraschallsystem bemerkt auch, wenn Personen durch eine zerschlagene Scheibe ins Fahrzeug gelangen wollen.

Die neue Generation der Diebstahlwarnanlage umfasst ein bordspannungsunabhängiges Back-up-Horn und einen zeitgesteuerten Alarm bei unberechtigtem Öffnen der Tür. Das Abschließen des Fahrzeugs aktiviert die Diebstahlwarnanlage, das Öffnen des Wagens schaltet sie ab. Modellspezifisch verfügen Volkswagen Fahrzeuge auch über Neigungssensoren als Elemente der Diebstahlwarnanlage. Sie registrieren Lageveränderungen des Fahrzeugs (Diebstahl durch Abtransport) und geben Alarm. Die Diebstahlwarnanlage warnt zunächst durch einen 30-sekündigen Hupalarm. Zusätzlich erfolgt ein Dauerblinken der Warnblinkanlage.

Die Diebstahlwarnanlage „Plus“ bietet zusätzlich eine Innenraumüberwachung und einen Abschleppschutz vor gewaltsamem Abschleppen.

Dieseldirekteinspritzung

Dieseldirekteinspritzung

Bei der Dieseldirekteinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt. Der Diesel mit Direkteinspritzung ist zurzeit der effizienteste Verbrennungsmotor mit dem höchsten Wirkungsgrad. Mit der Hochdruckeinspritzung erreichte der Dieselmotor schließlich ein Leistungsniveau, das mit dem moderner Ottomotoren mit Abgasturboaufladung vergleichbar ist.

Siehe auch:
TDI

Dieselpartikelfilter

Dieselpartikelfilter

Bei einem Dieselpartikelfilter handelt es sich um ein System zur Abscheidung von Dieselruß aus den Abgasen von Dieselmotoren.

Der katalytisch beschichtete Filter arbeitet ohne Additiv und verwendet dafür eine edelmetallhaltige Filterbeschichtung, die auf zweifache Weise wirkt. Bei der passiven Regeneration erfolgt eine langsame und schonende Umwandlung des im Katalysator eingelagerten Rußes zu CO2. Dieser Vorgang geschieht in einem Temperaturbereich von 350 - 500 °C und läuft, vor allem im überwiegenden Autobahnbetrieb ohne besondere Maßnahmen kontinuierlich ab.

Nur bei längerem Betrieb mit geringer Last, etwa im Stadtverkehr, sorgt alle 1.000 bis 1.200 Kilometer eine aktive Erhöhung der Abgastemperatur auf rund 600 °C für eine zusätzliche Filter-Regeneration. Die im Filter eingelagerten Partikel brennen bei dieser Temperatur ab.

Siehe auch:
Katalysator

Differenzial

Differenzial

Ein Differenzial - auch Ausgleichsgetriebe genannt - gleicht unterschiedliche Raddrehzahlen bei angetriebenen Achsen aus.

Unterschiedliche Raddrehzahlen treten auf, wenn bei einer Kurvenfahrt die Räder einer Achse verschieden lange Wege zurücklegen. So dreht sich z. B. das kurvenäußere Rad schneller als das kurveninnere. Für den Drehzahlausgleich an angetriebenen Achsen sorgt in den meisten Fällen ein Kegelrad-Differenzial. Ein Sperrdifferenzial verhindert das freie Durchdrehen eines Rads und leitet die Kraft auf das Rad mit der besseren Traktion. Dafür kann der Drehzahlausgleich manuell oder automatisch bis zu 100 % gesperrt werden. So kann z.B. auf rutschigem Untergrund bis zu 100 % der Kraft auf das Rad mit der besten Bodenhaftung geleitet werden.

Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb ist ein Verteilergetriebe erforderlich, welches das Antriebsmoment auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Da sich die Achsen bei Kurvenfahrt verschieden schnell drehen, ist auch hier ein Drehzahlausgleich erforderlich. Das hier eingesetzte Differentialgetriebe wird als Zentraldifferential bezeichnet.

Siehe auch:
Elektronische Differenzialsperre

Early-Crashsensoren

Early-Crashsensoren

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Die Crash-Sensoren müssen einen Aufprall erkennen und in entsprechende Signale umwandeln. Dafür stehen lediglich wenige Millisekunden zur Verfügung. Herzstück dieses Systems ist das Airbag-Steuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und abhängig von Crashart und -schwere die Airbags und Gurtstraffer zündet. In dem zentral im Fahrzeug befestigten Steuergerät befinden sich Sensoren, die den Verlauf und die Schwere eines Frontal- oder Seitenaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt zu ermitteln. Zusätzlich werden im Fahrzeug häufig zusätzliche, externe Crashsensoren angeordnet, die bei der Crasherkennung unterstützen.

Das Messprinzip der Crashsensoren nutzt meistens den Effekt der Massenträgheit. Wird ein Fahrzeug durch den Aufprall abrupt gestoppt, bewegen sich alle Körper oder Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, mit der Aufprallgeschwindigkeit weiter. Die Sensoren verfügen über eine Struktur, die es ermöglicht, die Beschleunigung zu messen und als nutzbare Daten an das Steuergerät weiterzuleiten.

In vielen Volkswagen kommen zur Sensierung eines Seiten-Crashs besonders schnell reagierende Drucksensoren in den vorderen Türen zum Einsatz. Bei einem Seitenaufprall wird das Türaußenblech eingedrückt und in der Tür entsteht ein Überdruck. Überschreitet die Luftdruckänderung ein bestimmtes Maß, so gibt der Sensor ein entsprechendes Signal an das Airbagsteuergerät weiter. Zusätzlich werden Beschleunigungssensoren im Bereich der C-Säule eingesetzt, um auch Seitenkollisionen rechtzeitig erkennen zu können.

Siehe auch:
Crashtest
Airbag-Steuergerät
Airbags
Gurtstraffer

Easy Entry

Easy Entry

Vordersitze mit Easy-Entry-Funktion ermöglichen einen besonders großen und somit bequemen Zugang zu den Fondsitzen bei 2-türigen Fahrzeugen. Erreicht wird dies über den sehr weit nach vorn fahrbaren Vordersitz und die sehr weit nach vorn klappbare Lehne. Eine Memoryfunktion erhöht den Bedienkomfort, da sich die Vordersitze nach Zurückklappen wieder in ihrer vorherigen Position befinden.

Siehe auch:
Easy Fold

Easy Fold

Easy Fold

Die EasyFold-Funktion erleichtert den Einstieg bei Fahrzeugen mit mehreren Sitzreihen. Mit einem einzigen Handgriff können jeweils die beiden äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe nach vorne geklappt werden.

Siehe auch:
Easy Entry

Easy Open

Easy Open

Mit der berührungslosen Öffnung der Gepäckraumklappe „Easy Open“ aktiviert eine einfache Bewegung mit dem Fuß zusätzliche Sensoren am Fahrzeugheck. Diese erkennen den Schlüssel und das System öffnet selbsttätig die Kofferraumklappe.

„Easy Open“ ist modellabhängig als optionaler Bestandteil von Keyless Access bzw. Kessy (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) erhältlich, dem automatischen Schließ- und Startsystem von Volkswagen. 

Siehe auch:
Keyless Access

EBV

EBV

Bei jedem Fahrzeug verlagert sich bei Betätigung der Bremsen der Fahrzeugschwerpunkt nach vorne. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Hinterräder aufgrund der niedrigeren Traktion eher blockieren. Die elektronische Bremskraftverteilung regelt über Magnetventile in der ABS-Einheit die Bremskraft für die Hinterräder und sorgt so für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse. Unter normalen Bedingungen verhindert sie ein Ausbrechen des Hecks wegen überbremster Hinterräder.

Die Funktion der elektronischen Bremskraftverteilung ist in der Funktion ABS enthalten. Der EBV-Arbeitsbereich endet mit dem Einsetzen der ABS-Regelung.

Siehe auch:
ABS

E-Gas

E-Gas

Das Gaspedal wirkt bei heutigen Fahrzeugen wie ein Sensor. Dieser erkennt anhand der Pedalstellung unmittelbar den Leistungswunsch des Fahrers. Auf Basis dieses Ausgangssignals regelt die Motorelektronik Drosselklappe, Ladedruck und Zündung. Das elektronische System erleichtert die elektronische Motorsteuerung, reagiert schnell und ist eine technische Voraussetzung für das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP).

Siehe auch:
Elektronische Motorsteuerung
ESP

Elektroantrieb

Elektroantrieb

Beim Elektroantrieb wird elektrische Energie in Bewegungsenergie umgewandelt. Für seine Verwendung als Fahrzeugantrieb sind vor allem praxistaugliche Batteriesysteme mit hoher Kapazität zu entwickeln. Der Elektroantrieb gehört zu den effizienten und umweltverträglichen Technologien, an denen Volkswagen forscht.

Elektrohydraulische Servolenkung

Elektrohydraulische Servolenkung

Die elektrohydraulische Servolenkung stellt eine Erweiterung der bekannten hydraulischen Servolenkung dar. Der Hauptunterschied besteht in dem Antrieb der Hydraulikpumpe, die den für die Lenkkraftunterstützung nötigen Druck liefert. Bei der elektrohydraulischen Servolenkung treibt ein Elektromotor die Pumpe an, der entsprechend der benötigten Lenkkraftunterstützung angesteuert wird.

Bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten oder im Stand wird die Fördermenge der Hydraulikpumpe für eine große Lenkkraftunterstützung gesteigert. Bei hohen Geschwindigkeiten wird die Drehzahl gesenkt, da die Unterstützung nicht notwendig ist.

Die elektrohydraulische Servolenkung hilft, Kraftstoff zu sparen, da die Energieaufnahme bedarfsgerecht erfolgt.

Elektromechanische Servolenkung

Elektromechanische Servolenkung

Die elektromechanische Servolenkung ist eine geschwindigkeitsabhängig geregelte elektrische Hilfskraftlenkung, die nur dann arbeitet, wenn sie vom Fahrer benötigt wird. Sie kommt ganz ohne hydraulische Komponenten aus. Der Vorteil gegenüber einer hydraulischen Servolenkung besteht im reduzierten Kraftstoffverbrauch und neuen Komfort- und Sicherheitsfunktionen: Eine aktive Rückstellung der Lenkung in die Mittellage verbessert das Mittengefühl und die Seitenwindkompensation entlastet den Fahrer bei einseitig geneigter Fahrbahn oder konstantem Seitenwind. Auch Assistenzfunktionen wie "Park Assist" und "Lane Assist" werden mit ihrer Hilfe realisiert. Für ein einzigartiges Lenkgefühl sorgt auch die individuelle Anpassung der Lenkkraftunterstützung an die jeweilige Motorisierung und Ausstattung.

Siehe auch:
Aktive Rückstellung
Seitenwindkompensation

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)

Bei jedem Fahrzeug verlagert sich bei Betätigung der Bremsen der Fahrzeugschwerpunkt nach vorne. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Hinterräder aufgrund der niedrigeren Traktion eher blockieren. Die elektronische Bremskraftverteilung regelt über Magnetventile in der ABS-Einheit die Bremskraft für die Hinterräder und sorgt so für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse. Unter normalen Bedingungen verhindert sie ein Ausbrechen des Hecks wegen überbremster Hinterräder.

Die Funktion der elektronischen Bremskraftverteilung ist in der Funktion ABS enthalten. Der EBV-Arbeitsbereich endet mit dem Einsetzen der ABS-Regelung.

Siehe auch:
ABS

Fahrdynamikpaket mit adaptiven Wankausgleich

Fahrdynamikpaket mit adaptiven Wankausgleich

Das Fahrdynamikpaket mit adaptivem Wankausgleich ist eine Zusatzfunktion zur Luftfederung. Sie verringert durch eine sportliche Fahrwerksabstimmung die Neigung der Karosserie in schnell gefahrenen Kurven und erhöht so den Fahrspaß. Die Luftfederung regelt dabei jeden Stoßdämpfer einzeln und verbessert so die Straßenlage und sorgt für höhere Agilität und mehr Sicherheit.

Fahrerassistenzsysteme

Fahrerassistenzsysteme

Das Ziel von Volkswagen ist es, durch vorausschauende Fahrzeuge ein unfallfreies Fahren zu ermöglichen.

Fahrerassistenzsysteme tragen dazu bei, kritische Situationen im Vorfeld zu erkennen, und helfen, das Risiko von Unfällen zu verringern.

Fahrerassistenzsysteme bieten dem Fahrer mehr Komfort und entlasten ihn in der Fahrzeugführung.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC
Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“
Spurhalteassistent „Lane Assist“
Parklenkassistent „Park Assist“
Proaktives Insassenschutzsystem
Spurwechselassistent „Side Assist“
Rückfahrkamera „Rear View“

Fahrgastzelle

Fahrgastzelle

Die Fahrgastzelle ist der Raum, in dem sich die Fahrzeugpassagiere befinden. Sie bildet einen "steifen" Sicherheitskäfig. Im Gegensatz zu den Deformationszonen ("Knautschzonen") der Karosserie ist sie nur schwer verformbar und kann damit bei Unfällen den Überlebensraum der Insassen bewahren. Das Verhalten der Fahrgastzelle wird unter anderem mittels Crashtests optimiert.

Siehe auch:
Crashtests

Fahrlichtschaltung, automatisch

Fahrlichtschaltung, automatisch

Die automatische Fahrlichtschaltung sorgt stets für eine optimale Beleuchtung des Fahrzeugs, ohne dass der Fahrer das Fahrlicht manuell aktivieren bzw. deaktivieren muss. Das System bietet dem Fahrer einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn. So wird bei einsetzender Dunkelheit oder bei Tunneldurchfahrten am Tag das Fahrlicht über einen Dämmerungssensor automatisch geschaltet. Aber auch bei Regen (Dauerwischen länger als fünf Sekunden) oder bei schneller Fahrt (Geschwindigkeit von über 140 km/h länger als 10 Sekunden) wird das Fahrlicht aktiviert. Sinkt die Geschwindigkeit oder wird der Wischer abgeschaltet, deaktiviert das System das Fahrlicht nach einer kurzen Zeit selbsttätig. Auf diese Weise ist das eigene Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.

Fahrprofilauswahl

Fahrprofilauswahl

Die Fahrprofilauswahl ermöglicht es, in einem gewissen Rahmen, individuelle Einstellungen vorzunehmen, die direkte Auswirkung auf das Fahrzeug haben. So werden für einen persönlichen Fahrstil Lenkung, Motorkennlinie und Getriebesteuerung je nach gewähltem Profil angepasst.

Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Modi: Eco (sparsam), Sport (sportlich), Normal, Comfort und Individual (individuell kombiniert).

Fahrwerk

Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus allen beweglichen Teile eines Fahrzeugs, die zur Verbindung mit der Fahrbahn dienen. Dazu gehören die Räder, Radaufhängungen, Federung, Stoßdämpfer sowie Lenkung und Bremse.

Sportfahrwerk
mit einer tiefer gelegten Karosserie und einer spezifischen Abstimmung von Federn, Stoßdämpfern und Stabilisatoren für nochmals gesteigerten Fahrspaß bei gutem Komfort

Schlechtwegefahrwerk
gegenüber dem Normalfahrwerk höher gestelltes Fahrwerk mit größerer Bodenfreiheit und an die gesonderten Bedingungen angepasste Federung, Stoßdämpfer und Stabilisatoren.

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Fernlichtregulierung „Light Assist“

Der Light Assist sorgt durch automatisches Fernlicht für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbstständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden. Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

Feuchtesensor

Feuchtesensor

Eine spezielle Sensorik reduziert in Verbindung mit den Regelalgorithmen in der Climatronic den Scheibenbeschlag und erhöht den Klimakomfort durch ein Innenraumfeuchte-Management.

Aus den Daten des Feuchte- und Temperatursensors im Fuß des Innenspiegels wird im Steuergerät der Climatronic die Taupunkttemperatur der Luft - also die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensieren würde - berechnet. Ein Infrarotsensor misst berührungslos die Wärmestrahlung der Windschutzscheibe und somit die Scheibentemperatur. Damit die Scheibe nicht beschlägt, regelt die Climatronic die Luftmenge zur Frontscheibe und bei eingeschaltetem Kompressor auch den Wassergehalt der Luft im Fahrzeuginnenraum entsprechend. Zudem kann die relative Feuchtigkeit bezogen auf die Innenraumtemperatur auf ein angenehmes Niveau gebracht werden.

Siehe auch:
Climatronic

Freilauffunktion

Freilauffunktion

Die Freilauffunktion dient dazu, die kinetische Energie des Fahrzeugs besser zu nutzen.

Dazu wird im Fahrzustand Nulllast (Fuß vom Gaspedal) der Motor selbsttätig ausgekuppelt und bei Leerlaufdrehzahl gehalten. Das Fahrzeug kann dadurch eine weitere Strecke rollen, die nachfolgend nicht durch den Einsatz von Kraftstoff zurückgelegt werden muss. Der Verbrauchsvorteil im praktischen Fahrbetrieb rührt daher, dass die kinetische Energie des Fahrzeuges nur zur Überwindung des Roll- und Luftwiderstandes genutzt wird und nicht mehr für das Schleppen des Motors bei hohen Drehzahlen. Zeigt der Fahrer über die Bremsbetätigung einen Verzögerungswunsch an, wird der Motor wieder eingekuppelt, um so die Schubabschaltung des Motors zu nutzen; die Kraftstoffzufuhr wird dabei unterbrochen, die Motorbremswirkung verkürzt wieder den Ausrollweg des Fahrzeugs. Alternativ kann zur Auslösung die Tip-Minus Taste am Lenkrad genutzt werden.

Die erzielten Einsparungen liegen teilweise bei 0,5 l/100km und darüber. Die Funktion hängt in ihrer Effizienz von einer vorausschauenden Fahrweise ab; nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat der Fahrer den längeren Ausrollweg seines Fahrzeugs adaptiert und geht intuitiv früher vom Gas, beispielsweise vor einer Ortschaft.

Frontantrieb

Frontantrieb

Heute ist der Frontantrieb bei Pkw-Modellen bis zur Mittelklasse das am häufigsten verwendete Antriebsprinzip. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder. Motor, Getriebe, Achsantrieb und Ausgleichsgetriebe sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst. Beim Frontantrieb wird das Fahrzeug "gezogen", so dass sich ein stabiler Zustand zwischen den Antriebskräften und der Trägheitskraft des Fahrzeugs ergibt. Die Vorderräder müssen Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übernehmen. Einflüssen auf die Lenkung wirken entsprechende Auslegungen der Vorderachse entgegen.

Gangempfehlung

Gangempfehlung

Die Gangempfehlung zeigt mit einem Pfeil an, wenn es ökonomischer ist, den Gang zu wechseln. Das Motorsteuergerät übernimmt alle notwendigen Berechnungen für den optimalen Betrieb des Motors im Fahrzeug. Aus den gesammelten Informationen errechnet es für jede Fahrsituation die optimale Gangstufe. Das Fahrzeug fährt so im bestmöglichen Betriebspunkt, der Kraftstoff wird effizient genutzt.

Siehe auch:
Motorsteuergerät

Gegenlenkunterstützung

Gegenlenkunterstützung

Die Gegenlenkunterstützung ist eine Sicherheitsfunktion, die die elektromechanische Servolenkung realisiert:

Sie gibt dem Fahrer in kritischen Situationen den Hinweis, in welche Richtung er lenken sollte, um das Auto zu stabilisieren. Das Fahrzeug lenkt mit dieser Funktion natürlich nicht selbst, sondern macht ein Steuern in die richtige Richtung leichter als in die falsche.

Siehe auch:
Elektromechanische Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung

Die geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung erhöht die Handlichkeit und den Komfort und dient auf diese Weise der Sicherheit. Bei niedrigen Geschwindigkeiten - etwa beim Rangieren - ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung.

Siehe auch:
Servolenkung

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

Die Geschwindigkeitsregelanlage ist ein elektronisches Hilfsinstrument zur Steuerung der Fahrzeuggeschwindigkeit.

Das System speichert und hält das vom Fahrer gewählte Tempo. Dieser kann dann auch kurzfristig die Geschwindigkeit manuell um einen definierten Wert erhöhen oder vermindern sowie anschließend - wenn gewünscht - auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit zurückkehren. Mit der Bedientaste "Aus" beziehungsweise durch Betätigen des Brems- oder Kupplungspedals wird die Geschwindigkeitsregelanlage deaktiviert. Die GRA bietet dem Fahrer vor allem auf langen Fahrten mit gleichbleibender Geschwindigkeit ein deutliches Plus an Komfort. Sie unterstützt zudem die Einhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit (wie z. B. in Autobahnbaustellen) und verringert das Risiko zu schnellen Fahrens.

Hinweis:
Bei dichtem Verkehr und ungünstigen Fahrbahnzuständen (Glätte, Nässe etc.) sollte die Geschwindigkeitsregelanlage aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden.

Siehe auch:
Automatische Distanzregelung ACC

Gespannstabilisierung

Gespannstabilisierung

Die elektronische Gespannstabilisierung ist eine Unterfunktion des elektronischen Stabilisierungsprogramms ESP. Das System erkennt eine Instabilität des Fahrzeugs, die durch einen mitgeführten Anhänger bei nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit verursacht wird. Durch die gezielte Reduzierung des Motormoments und geeignetes Abbremsen einzelner Räder wird das Gespann beruhigt. Die Gespannstabilisierung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Fahrsicherheit von Gespannen.

Siehe auch:
Navigationssystem

Gestensteuerung

Gestensteuerung

Mit der Gestensteuerung lassen sich entsprechend ausgestattete Infotainment-Systeme noch einfacher und komfortabler bedienen. Denn eine ganze Reihe von Menüpunkten lässt sich mit einer einfachen Geste ansteuern. So reicht eine Handbewegung, um zum Beispiel von Radiostation zu Radiostation zu springen.

Global Positioning System (GPS)

Global Positioning System (GPS)

Wie findet das Navigationssystem den Weg? Voraussetzung dafür, dass der elektronische Pfadfinder die richtigen Fahrempfehlungen erteilt, ist das Global Positioning System (GPS). Bei diesem ursprünglich für militärische Zwecke aufgebauten System umkreisen 24 Satelliten auf exakten Bahnen die Erde. Diese Satelliten senden permanent Signale, die von den GPS-Empfängern gemessen werden. Für die exakte Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von ca. zehn Metern müssen die Signale von drei Satelliten empfangen werden. Diese Information setzt das Navigationssystem in Verbindung mit den gespeicherten Straßenkarten in Fahrempfehlungen um.

Siehe auch:
Navigationssystem

Guide & Inform

Guide & Inform

Die Car-Net Guide & Inform Dienste bieten Beste Information von Unterwegs. Guide & Inform beinhaltet Online-Verkehrsinformationen, Online-Zielimporte, Online-Sonderzielsuche, Nachrichten, Wetterinformationen und die Eingabe von persönlichen Sonderzielen.

Gurtkraftbegrenzer

Gurtkraftbegrenzer

Der Gurtkraftbegrenzer reduziert ab einer bestimmten Schwelle die Krafteinwirkung des Gurtbandes auf die Fahrzeuginsassen. Im Zusammenspiel mit Gurtstraffern und Airbags verringert er das Verletzungsrisiko der Frontpassagiere im Oberkörperbereich.

Um das zu erreichen, verformt sich ein Torsionsstab im Gurtaufroller. Das System gibt nun das Gurtband auf einem vorgegebenen Kraftniveau frei. Die maximale Schultergurtkraft wird so vermindert, die Insassen werden sanfter von Gurt und Airbag abgefangen. Aber auch ohne zusätzlichem Airbag oder Gurtstraffer (z.B. im Fahrzeug hinten) reduziert dieser Kraftbegrenzer die Insassenbelastung.

Siehe auch:
Gurtstraffer
Airbag

Gurtstraffer

Gurtstraffer

Der Sicherheitsgurt muss bei einem Unfall die Insassen möglichst früh abfangen und daher straff anliegen. Insbesondere durch auftragende Kleidung ist dies nicht immer der Fall. Diesen Effekt nennt man Gurtlose.

Heutige Gurtstraffer enthalten eine kleine pyrotechnische Ladung, die bei der Auslösung den Gurt strafft. Dadurch wird dann die Gurtlose beseitigt.

Gurtstraffer werden elektrisch über das Airbag-Steuergerät ausgelöst und spannen innerhalb von Sekundenbruchteilen das Gurtband vor. Da dieses nun enger am Körper anliegt, nehmen die Insassen früher an der Fahrzeugverzögerung teil und die Körperbelastung verteilt sich gleichmäßiger über den gesamten Auffangprozess, die Verletzungsgefahr sinkt.

Siehe auch:
Airbag
Gurtkraftbegrenzer